Schachverein Ahlen 1954 e.V.
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Verbandsliga und Kreisliga

SV Ahlen
Veröffentlicht von in News · 18 November 2019
In der Verbandsliga musste Ahlen 1 sich gegen die "Jugendmannschaft" Brackel 3 entschieden geschlagen geben. So verloren die Ahlener mit 5,5 - 2,5 Punkten.
Lediglich Karl-Heinz Volesky gelang es einen Sieg davonzutragen. Alexander Volesky, Ulrich Woestmann und Klaus Busche erzielten jeweils ein Remis.
Brackel 3 nimmt mit diesem Sieg verdient die Tabellenführung ein. Ahlen 1 rutscht in die untere Tabellenhälfte auf den 6. Platz ab. Etwaige Aufstiegschancen in die Regionalliga sinken mit dieser Niederlage gravierend. In ernsthafter Abstiegsgefahr befindet sich Ahlen 1 hingegen ebenfalls nicht. Immerhin gibt es drei Mannschaften, die bisher 0 Mannschaftspunkte haben und Ahlen 1 einigen Puffer verschaffen.

Besonders undankbar war der Kampf in der Kreisliga. Ahlen 3 musste gegen Heessen 1 anreten, die dafür bekannt sind einige Bretter oder gar den ganzen Kampf kampflos verlieren zu lassen. Diesen Kampf sind die Heessener angetreten - zu dritt. Taktisch haben Sie dabei das erste Brett freigelassen, wohl um Jochen Leifeld, der mit knapp 1800 die ärgste Bedrohung darstellte, ins Leere laufen zu lassen. Da Jochen ohnehin verhindert war, gewann Ralf Seitz seine Partie kampflos. Peter Fomenko gewann an Brett 4 ebenfalls kampflos. An den anderen Brettern wartete Heessen 1 allerdings mit drei Schwergewichten auf. Alois Stratmann verlor gegen Udo Penter (1813) an Brett 2. Jakob Oberdorfer unterlag Maximilian Lerch (1674) und Eva-Elina Beier, die als Ersatzspielerin bei ihrer im Augenblick ausgesprochen guten Form eine gute Verstärkung war, dürfte gegen Uwe Döch (1707) wenig Chancen gehabt haben.

Ein Kommentar zur Situation in der Kreisliga:

Spiele gegen Heessen könnten genausogut mit einem Würfel ausgetragen werden. Tritt die Mannschaft (mehr oder weniger) voll an, so hat niemand in der Kreisliga ihnen auch nur das Geringste entgegen zu setzen. Genauso wahrscheinlich ist jedoch, dass Hessen überhaupt nicht spielt. So gewinnt Kamen 5 gegen Hessen (kampflos) 5-0, eine Mannschaft, die wir in einem fairen Kampf 1,5 - 3,5 geschlagen haben.
Keineswegs möchte ich die kleinen Vereine wie Heessen in die Enge drängen, aber im jetzigen Zustand drängt sich der Gedanke der Turnierverzerrung geradezu auf. Was die Spielstärke angeht, gehört Heessen in die Bezirksklasse oder vielleicht sogar in die Bezirksliga, vorausgesetzt Sie würden eine funktionierende Mannschaft aufstellen können. Auf den Aufstieg verzichtet Heessen aber regelmäßig, da in der Bezirksklasse acht anstelle von fünf Spielern antreten müssen. Es liegt nahe, dass Heessen dann erst Recht keine vollständige Mannschaft würde aufstellen können. So ist für den Verzerrungsfaktor Heessen erstmal kein Ende in Sicht. Auf der anderen Seite der Madaille ist Heessen für den Spielbetrieb in der Kreisliga wichtig, denn die Kreisliga ist mit momentan sieben von zehn Mannschaften ohnehin nicht voll besetzt. Mehr Mannschaften bedeuten mehr Spieltage, was dem Spielbetrieb sicher gut tut. Ob die Vorteile hier die Nachteile überwiegen stelle ich allerdings in Frage.



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